Mai 2 2013

AOR2013 / Tag 6: Istanbul

IMG_5381Für den 2. Tag des Fahrerlagers war neben einem offiziellen Programmpunkt, der „längsten MINI-Baby-Racer-Schlange der Welt“ ausreichend Zeit zur freien Verfügung eingeplant.
Bei der Baby-Racer-Schlange galt es, mit dem Spielzeugauto, aufgestellt nach Hupenlautstärke erst wenige Meter in einer Schlange und danach auf Zeit in die Zielgerade zu fahren. Unter uns gesagt: Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie anstrengend es ist auf so einem Kinder-Auto zu fahren 🙂

Nach dem offiziellen Teil nutzten wir die Freizeit, um unsere Rallye-Aufgabe für Istanbul zu erledigen. Wir mussten ein Postamt finden, in dessen Eingangsbereich ein spezielles Thermometer ausgehangen war. Von diesem Thermometer mussten wir ein Foto machen. WEK_6192Zusammen in einer Schweizer Militäruniform die wir beim Rallye-Start erhalten hatten.
Weiterhin war auf dem Thermometer neben dem Gefrierpunkt des Wassers, der Körpertemperatur des Menschen und der Siedetemperatur des Wassers eine vierte Temperatur angedruckt – Senegal.
Wir sollten in Erfahrung bringen, was diese Beschriftung bedeutet.
Da selbst von den einheimischen keiner eine plausible Erklärung hatte, dachten wir uns hier einfach eine Erklärung aus. Durchschnittliche Temperatur im Senegal 😉

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Mai 1 2013

AOR2013 / Tag 5: Mit Hürden in die Türkei

DSCN5372Als wir gegen 7 Uhr aufstanden, lagen die Flekviehe noch in den Federn. Wir nutzen die Zeit um uns auf deren Autos zu verewigen, noch waren wir zu aufgelegt, wir würden ihnen in Istanbul einen Platz freihalten.

Da wir auf dem ganzen Campingplatz keinen Betreiber fanden bei dem wir unsere Übernachtung hätten zahlen können, brachen wir mit einem leicht schlechten Gewissen kurz nach 8 Uhr in Richtung Türkei auf.

Da wir noch die Postkarte an die BrauereiDSCN5382 im Auto liegen hatten, musste noch schnell ein Stop in einem Postamt eingelegt werden. In der Hafenstadt Xanthi entdeckten wir ein solches, jedoch war nirgends ein Parkplatz oder eine Möglichkeit zum Anhalten zu finden. Kurzerhand machte die Polizei platz für uns und lies uns im absoluten Halteverbot parken bis wir die Karte und unser Roadbook gestemplet bekamen. Weiterlesen

April 30 2013

AOR2013 / Tag 4: Ab nach Griechenland

WEK_5748Nach nur 4 Stunden endete unsere Nacht in den albanischen Bergen wie die letzten Tage mit einem schnellen Frühstück und einer Runde Crossgolf ehe wir gegen 6 Uhr unsere Fahrt über die Schlaglochreiche Strecke durch die albanischen Berge in Richtung Mazedonien fortsetzten.WEK_5802
Wir sahen Albanien heute zum ersten Mal bei Tag. Entgegen der Hauptstadt Tirana die wir am Tag zuvor kurz angeschnitten hatten, ist das Hinterland eine sehr ärmliche Gegend. Wo man Autos erwarten würde, begegneten uns
WEK_5856Eselskarren – Generell ist es hier sehr bäuerlich, es liegt viel Müll am Straßenrand, aber eine unglauit. LKW´s die Baumaterial anliefern verstopfen die ohnehin sehr schlechten Straßen.

Da sieht man mal, was 20 Jahre Kommunismus mit einem Land machen können.

Nach 2 Stunden, wir hatten nur wenig Kilometer gut gemacht, erreichten wir die Grenze zu Mazedonien.

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April 29 2013

AOR2013 / Tag 3: Vom Balkan und albanischen Grenzern

WEK_5488Die ersten Sonnenstrahlen an der kroatischen Küste weckten uns gegen 6 Uhr. Was wir am Abend zuvor gar nicht so wahrgenommen hatten, zeigte sich jetzt in seiner ganzen Pracht.
Wir hatten unser Lager mitten in einem Olivenhain aufgeschlagen.

Während unseres Frühstücks kam noch der Bauer vorbei, in dessen Plantage wir ungefragt genächtigt hatten. Entgegen unserer ersten Erwartung war der Landwirt aber zu Scherzen aufgelegt und von unserer Tour mehr als fasziniert!

Gegen dreiviertel Acht, im Abbau unseres WEK_5663Nachtlagers waren wir mittlerweile geübt, ging es wieder auf der D8 entlang der Küste, immer dem Sonnenaufgang im Osten entgegen.
Dass bereits um diese Uhrzeit in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens solch ein Verkehr herrscht, hatten wir nicht erwartet.

Am Abend zuvor begegneten uns auf der Strecke schon viele Studenten, die mit Pappschildern versuchten in Richtung Dubrovnik zu trampten. Hier in Split war aber eine ganze Horde, die uns belagerte und auf eine Mitfahrgelegenheit hoffte.
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April 28 2013

AOR2013 / Tag 2: Über die Berge bis nach Kroatien

image001Mit einem reichhaltigen Frühstück, vermutlich das reichhaltigste auf dem Rest der Rallye, starteten wir in unseren 2. Rallyetag.
Vorbei an Villach überquerten wir die Karawanken über den Wurzenpass. Eine maximale Steigung von 18% brachte unsere bis unters Dach beladenen Fahrzeuge im ersten Gang zum ersten mal so richtig an die Belastungsgrenze, so dass wir am Wurzenpass-Bunkermuseeum, einem Museum auf dem Gelände der ehemaligen Sperrkompanie WURZEN/73 erst mal die kochenden Kühler unserer Fahrzeuge abkühlen lassen mussten.
Kurz darauf konnten wir auch schon das 4. Land image004unserer Rallye bereisen, denn der Pass ist gleichzeitig die Grenze zu Slowenien.

Direkt nach dem Wurzenpass folgte auf Slowenischer Seite der Vršič-Pass, eine Bergstraße mit 50 Haarnadelkurven. Was sich als Traum für einen Motorradfahrer anhört ist es aber nicht. Die gesamte Strecke besteht aus Kopfsteinpflaster.  Auf der Passhöhe mit 1611m angekommen, zeigte sich ein Panorama, welches zum Fotomachen einlud. Für die sportlichen ist das hier auch eine traumhaftes Kletter- und Trekkingparadies, so verwundert es nicht, dass wir am Straßenrand immer wieder Wanderern begegneten.

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April 27 2013

AOR2013 / Tag 1: Der Rallyestart in Oberstaufen

Der erste Rallye-Tag begann für uns nach unserer vermutlich letzten warmen Dusche für eine unbestimmte Zeit mit einem sehr ausgiebigen Frühstück! Danke Simon, dass du dich geopfert hast und mit dem Mädl von der Rezeption am Abend vorher so lange geflirtet hast, bis sie uns ein Frühstück auch 2 Stunden vor dem offiziellen Frühstück zugesagt hat.

Teil 3 unseres Teams war in der Nacht auch in Oberstaufen angekommen, so dass wir gemeinsam im Konvoi zur Startaufstellung fahren konnten.

Hatten wir gestern bei der Rallye-Party schon viele Interessante Fahrzeuge gesehen, waren wir heute von der schar an Rallyefahrzeugen mit allen möglichen umbauten mehr als geflasht! Alle sammelten sich, mehr oder weniger nach Teamnummern sortiert, vor dem Kurhaus.

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Jetzt vor dem Start war noch genügend Zeit um kleine Reparaturen an den Autos auszuführen, mit anderen Teams in Kontakt zu kommen oder wie im Falle von Simon und Ulf mit Laptop und Tablet auf dem Autodach letzte Änderungen an der Teamwebseite vorzunehmen.

Fred und ich nutzten die Zeit, um dem Allgäu-Podcast ein Interview zu geben. (Anmerkung: Leider ist der Podcast nicht mehr online!)

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