Oktober 5 2015

Zwischen Himmel und Höllental auf die Zugspitze

image017Die Zugspitze, den mit 2962m der höchste Berg Deutschlands über das Höllental zu besteigen, davon hatte ich geträumt, seit ich mit dem Klettersteigen angefangen hatte.
Trotz mehrerer Anläufe hatte es nie geklappt, einen passenden Termin zu finden. Jetzt im Juli sollte es aber klappen!

Zusammen mit Oliver und Manuela ging es am Freitagmittag erst nach Füssen um den ein oder anderen Klettersteig am Tegelberg zu machen und dann weiter in unser Hotel in Garmisch.

Während die meisten Gipfelaspiranten die auf die Zugspitze wollten schon um 6 Uhr oder noch früher in Hammersbach starteten, waren wir als Langschläfer erst um kurz vor 10 Uhr am Wandererparkplatz der Höllentalklamm.

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Oktober 3 2015

Jebal Toubkal – Mein erster 4000er

IMG_3141Als mich im Sommer 2014 ein guter Freund fragte, ob ich mit ihm nach Marokko fliegen wolle um auf den Djebal Toubkal zu steigen, war ich anfangs etwas zurückhaltend und nachdem es dann terminlich nicht mit einem gemeinsamen Urlaub geklappt hat, landete das Thema Toubkal erst einmal in einer der unteren Schubladen.
Nachdem ich auf Hickr allerdings immer wieder über sehr tolle Tourenberichte vom Toubkal gelesen hatte, wurde es dann mit den Planungen für die Tour auf den höchsten Berg Nordafrikas doch konkret.

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August 22 2015

Mit der Allgäu-Orient-Rallye zu Gast im Luftpost-Podcast

11878959_959528520775167_5837438236067115641_oDaniels Luftpost-Podcast ist einer der wenigen Podcasts, die ich regelmäßig höre.
In den einzelnen Episoden werden verschiedene Gäste über ihre Touren rund um die Welt interviewt.

Als ich Daniel von meinem Rallyeabenteuer erzählte, war dieser sofort Feuer und Flamme darüber einen Podcast zu machen.

Wir verabredeten uns also kurzerhand in Skype, um uns über die Vorbereitungen, die Rallye und die gesammte Reise zu unterhalten.

Nach knapp zweieinhalb Stunden war die Episode im Kasten, nach dem Schnitt blieben noch gut anderthalb Stunden übrig.
Den Podcast hören könnt ihr [HIER]

Mai 18 2013

AOR2013 / Tag 22: Heim Gehts :(

Der letzte Tag der Allgäu-Orient-Rallye! Wir können es kaum fassen, heute sollte es also wirklich nach Hause gehen? Sollte das Spektakel heute wirklich zu Ende sein?

376813_522623134463494_772883461_nEigentlich sollten wir um 7 Uhr im Camp starten um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Im Camp waren für alle Rallyeteilnehmer Wüstenzelte reserviert und auch ein traditionelles Wüstenfrühstück sollte es noch geben.
Aufgrund der Vorfälle heute Nacht wollten aber die wenigsten Teams im Wadi-Rum übernachten. Spätestens als um 1Uhr Nachts die Militärpolizei aus Amman im Wadi-Rum eintraf und nachdem sie für Ruhe unter den Beduinen sorgte, das Angebot machte, einen Eskortierten Konvoi nach Amman zu starten, waren die meisten Teams für eine vorzeitige Abreise!

Getreu Murphys Law stellten wir just in dem Moment als der Konvoi starten sollte fest, dass der Passat schon wieder einen Platten hatte. Der Kompressor unserer Kieler Rallyefreunde hat sich die letzten 3 Tage wirklich bezahlt gemacht! Nachdem ein Ausreichender Reifendruck aufgebaut war, konnte der Konvoi starten!

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Mai 17 2013

AOR2013 / Tag 21: Petra und die Siegerehrung

Letzter Tag unseres Rallye-Abenteuers, 12.000 Kilometer, 3 Wochen, unendliche Eindrücke und Erfahrungen. Für heute war als offizieller Programmpunkt nur noch die Siegerehrung im Wadi Rebel Camp angesagt.

247693_522653071127167_273050816_nDen freien Tag wollten wir wie einige andere Teams auch dazu nutzen, uns die Nekropole Petra, bekannt aus Indiana Jones und der Kristallschädel anzuschauen.
Direkt nach dem Start am Hotel in Aqaba bemerkten wir bei unserem Passat plötzlich einen rapiden Temperaturanstieg des Kühlwassers. Vermutlich war die Kunststofflippe, die wir uns in der Nacht zuvor in der Wüste abgerissen hatten doch keine Zierde sondern diente zur Luftleitung auf den Kühler.
Um dennoch mit beiden Autos das Abenteuer zu Ende bringen zu können, musste also eine Möglichkeit gesucht werden, für ausreichende Kühlung des Motors zu sorgen. Eine spontane Demontage des Kühlergrills brachte die erhoffte Abhilfe.

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Mai 16 2013

AOR2013 / Tag 20: Lost in Wadi Rum

Nach einer himmlischen Nacht in unserem 5-Sterne-Hotel und einem sagenhaften Frühstück war heute der Tag gekommen, auf den viele seit Beginn der Rallye gewartet haben. Heute ging es ins Wadi-Rum, der mit 74.000Hektar größten Wüste Jordaniens.

DSCN6219Treffpunkt aller Teams sollte um 12 Uhr auf dem zentralen Platz sein. Mit 130m höhe steht hier auch der fünfthöchste Fahnenmast der Welt, so dass der Platz kaum zu verfehlen war.
Da uns mittlerweile aber auch das Zeitmanagement der Organisatoren wohl bekannt war, nutzten wir die Zeit vor der Abfahrt in die Wüste, um die Postkarten zu kaufen, die wir den daheimgebliebenen versprochen hatten.
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Mai 15 2013

AOR2013 / Tag 19: Hurtig durch Israel

Kurz nach Mitternacht legte das Schiff, knapp einen Tag später als ursprünglich geplant, in Haifa an und es wurde hektisch auf dem Kutter.
Auto um Auto durfte das Schiff verlassen bis wir endlich an der Reihe waren. Doch dann der Schock – Der Passat sprang nicht an. Wir waren mit den letzten Tropfen Benzin aus der Türkei ausgereist und wollten direkt in Israel tanken.

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Nachdem unser Auto aber etwas abschüssig Stand, konnte die Benzinpumpe den letzten Tropfen wohl nicht mehr ansaugen.
Schnell zu Fred und Ulf gesprintet, wollte ich eigentlich nur einen Kanister Benzin schnorren, doch die beiden hatten gerade ihre eigenen Probleme. Der Frontera hatte einen Platten, vermutlich hatte sich Fred beim Einschiffen etwas in den Reifen gefahren und dieser verlor jetzt Luft. Der Kompressor der Flying Ratities war hier sehr hilfreich. Danke!

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Mai 14 2013

AOR2013 / Tag 18: Auf der Fähre

WEK_8851Wir waren nun also wirklich auf der Fähre, die uns von Iskenderun in der Türkei nach Haifa in Israel bringen soll. Ok, 2011 waren die Teams auch schon einmal auf einer Fähre nach Ägypten, die dann wegen fehlender Genehmigungen dort nicht einreisen durfte, aber wir waren Zuversicht. Immerhin hat die Israelische Botschaft in Deutschland uns via Twitter schon viel Spaß in Israel gewünscht. Scheinbar wussten also zumindest die Israelis dass wir kommen 🙂

Da die Kabine auf der Fähre noch einmal mit knapp 170€ pro Person zu Buche geschlagen hätte, entschieden sich die meisten Teilnehmer, so auch wir, keine Kabine zu mieten.
In kürzester Zeit verwandelten sich die Flure, Aufenthaltsräume und der Salon in „Schlaflager“ und 4 Stunden nachdem die ersten Teams eingeschifft wurden, legte die Fähre nun endlich in Iskenderun ab und es wurde langsam ruhig auf dem Schiff.

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Mai 13 2013

AOR2013 / Tag 17: Kommt die Fähre?

WEK_8617Für heute Abend war die nun der dritte Termin für die Einschiffung auf den griechischen Seelenverkäufer geplant.

Da wir irgendwie schon nicht mehr daran geglaubt hatten, blieben wir erst einmal im Hotel und beobachteten den Seatracker. Zumindest war die Fähre schon einmal in Port Said ausgelaufen und auch als Zielhafen war Iskenderun angegeben.

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Noch während wir die Poolanlage nutzten, sahen wir die Fähre direkt vor dem Hotel vorbeifahren. Sie war also wirklich da, die Nissos Rhodos.

Wir packten also unsere Autos mit der Hoffnung, es würde jetzt endlich nach Israel gehen und fuhren Richtung Verladehafen.
Die Wartefläche war ein mehr ein Schlammfeld als ein Parkplatz dessen Quallität Minute um Minute, quasi mit jedem eintreffendem Team schlechter wurde. Aber egal! Gleich sollte es nach Israel gehen 🙂

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Mai 12 2013

AOR 2013 / Tag 16: Lost in Iskenderun

WEK_8538Der 16. Tag der Allgäu-Orient-Rallye sollte wohl einer der belanglosesten der ganzen Rallye werden. Ohne 2 entscheidende Ereignisse wäre dieser Tag nicht einmal einen Blogeintrag wert.

Um 18Uhr sollte heute eigentlich das Einschiffen auf die Nissos Rodos, einem Schiff der Helenic Seeways sein auf dem auch unser Roadbook an das Organisationskomitee übergeben werden sollte. Nachdem in unserem Roadbook allerdings noch kein einziges Foto klebte, hatten wir heute noch ein bisschen was vor uns.
Auf Simons Netbook suchten wir uns die Bilder zusammen, die wir in das Roadbook kleben wollten und kopierten diese auf einen USB-Stick.
Aus Deutschland waren wir es gewöhnt, mit dem USB-Stick in einen Drogerie- oder Elektronikmarkt zu gehen und dort die Bilder direkt auf Fotopapier ausdrucken zu können.
In der Türkei war diese Technik scheinbar noch unbekannt, so fanden wir keinen Laden, in dem wir die Bilder ausdrucken konnten.

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